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Titel:
Die Königsprüfung
Autor/in:
Katrien Vervaele
Verlag:
Fischer Schatzinsel Verlag
ISBN / EAN-Nummer:
ISBN: 3-596-85152-1 EAN: 978-3596-85152-2
Besprecher/in:
Rebekka Schiltknecht, Kinag-Jugendreporterin (14), 9042 Speicher / AR
Veröffentlicht am: 27.9.2004
Zusammenfassung:
Nuca und
Myrdinn, die zwei Königssöhne nehmen an der Königsprüfung teil, die den
Nachfolger des Königs bestimmen soll, da ihr Vater, König Nuada nicht
mehr regieren kann. Bei einem Streit mit Madron, dem König der Veneter,
wurde ihm nämlich die Hand abgehackt. Und ein König ohne rechte Hand
kann sein Land nicht mehr lenken.
So versuchen also die beiden Jungen, die Prüfungen zu bestehen. Insgesamt sind es neun. Eine ist schwieriger als die andere.
Auf der Priesterinsel, auf der die Königsprüfung stattfindet, lernt
Myrdinn die Junge Priesterin Dahud kennen. Sie verlieben sich
ineinander, doch Dahud weiss, dass sie nie von der Insel wegkommen
wird. Murna, die Hohepriesterin, würde sie nicht mir Myrdinn ziehen
lassen.
Dahud wollte nie Priesterin werden und trotzdem wurde sie einst zur
Priesterin geweiht. Sie ist noch nie an einem anderen Ort gewesen, sie
kennt nur die Insel. So weit sie zurück denken kann, sind alle Mädchen
erst mit dem Alter von ungefähr fünfzehn Jahren auf die Insel gekommen.
Und das aus freien Stücken.
Aber Dahud möchte die Insel verlassen. Sie will nicht Priesterin werden
wie die anderen Mädchen. Und jetzt, da Myrdinn hier ist, hat sich viel
in ihrem Leben verändert ... .
Nach einem Geschehen, das man nicht hatte vorausahnen können, werden
die Regeln der Königsprüfung plötzlich geändert. Conall, der Sohn von
König Madron wird an der letzten Prüfung teilnehmen.
Können Nuca und Myrdinn dafür sorgen, dass die Königswürde in der
Familie bleibt? Schafft es Dahud, die Hohepriesterin von ihrer Liebe zu
Myrdinn zu überzeugen ... oder muss sie ewig auf der Insel bleiben?
Kommentar:
Ich
finde, dass das Buch sehr schön geschrieben ist. Es gibt Dinge, die
wirklich wundervoll geschildert sind. So haben die Personen ganz eigene
Charaktere, wie etwa der stolze, kräftige und hübsche Nuca, während
sein Bruder der sanftere, unsichere und ruhigere von beiden ist.
Mir gefielen die Szenen im Buch, bei denen die Gefühle stark
beschrieben wurden und auch eine grosse Rolle spielten. Ich konnte mich
sehr gut in die verschiedenen Personen hinein versetzen und konnte
richtig mit ihnen mitfühlen.
Nicht so gut gefiel mir, dass am Anfang des Buches der König und seine
Untertanen die gleiche Anrede hatten. Sie duzten den König und alle
hochgestellten Personen. Gegen Ende des Buches hat das plötzlich
geändert. Das hat mich etwas geärgert.
Manchmal, während es Szenen gab, die wirklich wunderschön beschrieben
waren, gab es auch solche, die zu wenig beschrieben wurden. Das fand
ich dann etwas schade ... .
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