Buchbesprechungen
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Titel:
Vampirfieber
Autor/in:
Nortrud Boge-Erli
Verlag:
Sauerländer
ISBN / EAN-Nummer:
978-3-7941-7056-2
Besprecher/in:
Konrad Staeger (15 J.)
Veröffentlicht am 24. November 2006
Zusammenfassung:
Fenja reist mit ihrer Cousine Joan und ihrer Tante Eunice nach Ungarn in die Ferien. Silvan, der Exfreund von Fenjas Schwester Melanie und sein Onkel begleiten ihn. Fenja und Joan fällt auf, das sich Eunice nicht normal benimmt, rohes Fleisch ist und Blut trinkt, sich eben wie ein Vampir benimmt. Seltsame Ereignisse häufen sich, doch bis Fenja und Joan bemerken, dass Eunice gar nicht ihre Tante, und Istvan gar nicht Silvans Onkel ist, sondern dass die beiden sich kennen und Jahrhunderte alte Vampire sind, ist es schon fast zu spät. Silvan von den Vampiren für irgendein Experiment gebraucht und entführt. Als die anderen Silvan zu retten versuchen, wird auch noch Melanie entführt. Und nur mit Eunices Hilfe können die beiden gerettet werden. Aber warum sollte Eunice helfen?
Kommentar:
Die Story ist sehr spannend, das Buch ist auch packend geschrieben und entwickelt ein grosses Tempo. Der Einstieg und der erste Viertel des Buches lesen sich aber schleppend, man kommt lange nicht in die Geschichte hinein. Der Rest der Geschichte belohnt einen aber dafür. Im Laufe des Geschehens erfährt man viel Interessantes und Geschichtliches über Ungarn, Rumänien und vor allem Transsilvanien/Siebenbürgen. Auch wird der Vampirismus historisch erklärt und nicht auf ein paar ach so gruslige Vampire reduziert. Besonders hat mir an der Geschichte gefallen, dass die Vampire nicht nur einfach die Bösen sind, sondern aus Angst handeln, da auch sie in Gefahr sind. Alles in allem finde ich es ein gelungenes, spannendes Buch. Besonders Jungen können aber die Exkurse in die Gefühlswelt von Fenja aber etwas langweilen.
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