Jugendreporter/innen - 2003
Rassismus und Grenzen
JugendreporterInnen als RegisseurInnen und SchauspielerInnen
An drei Filmworkshop-Wochenenden im November und Dezember haben elf JugendreporterInnen zwischen 9 und 15 der Kinderlobby Schweiz von Profis gelernt wie ein Drehbuch entsteht, welche Möglichkeiten eine Videokamera bietet und wie 30 Minuten Filmmaterial zu einem zweiminütigen Kurzfilm verarbeitet wird. Der Workshop wurde ermöglicht durch OKAJ (Dachverband und Fachstelle der Jugendarbeit im Kanton Zürich) und den Fonds für Menschenrechte gegen Rassismus.
Im Zentrum des Workshops stand das Thema: „Grenzen des Rassismus?“ Das Ziel war, mit Jugendlichen vertieft dieses Thema aufzuarbeiten und dabei ihre eigenen Erfahrungen, Werte und Haltungen ins Zentrum zu stellen. Die Filme werden zudem an den Jugendfilmtagen in Zürich gezeigt, die vom 30. März – 2. April 2004 stattfinden.
Für den Einstieg in das Thema brachten die Jugendlichen einen persönlichen Gegenstand mit und erzählten über Momente, in denen sie Rassismus oder Ausgrenzung erlebt haben. Dabei entstanden spannende Stories, welche die Teilnehmenden einander präsentierten. Nach einem längeren Auswahlprozess wurden schliesslich drei der Geschichten in ein Drehbuch verarbeitet.
Technisch begleitet und eingeführt in die Welt des Filmemachens wurden die Jugendlichen von der Videogang Bern, vertreten durch Joel Glatz und Gregor Frei. Nach einigen praktischen Übungen (Bilder) ging es an die Dreharbeiten. Die Jugendlichen stellten bereits nach kurzer Zeit fest, welche Arbeit auf sie zukommt. Die Dreharbeiten und Inszenierung vor Ort forderten viel Geduld und Konzentration.
Aber es hat sich gelohnt! Die Stimmung an diesen Tagen war eine Riesenfreude.
Text: Jacqueline Zimmermann, Vorstand Kinderlobby
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