Kinderrat - November 2003
Der Kinderrat vom 22. November 2003 hat sich einerseits mit dem neuen Jahresthema der Kinderlobby Schweiz befasst, in welchem es um die Mitbestimmung von Kindern aus andern Kulturen gehen wird.
Als zweites Thema widmeten sich die Beratenden der Bundesratswahl. Sie forderten die Bundesparlamentarier auf, bei den Kandidierenden zu prüfen, ob diese auch über kinderfreundliche Qualifikationen verfügen.
Dazu bietet der Kinderrat folgendes Profil an, das er an seiner Sitzung vom 22. November 2003 verabschiedet hat.
Aus Sicht der Kinder verfügt ein Bundesrat, eine Bundesrätin über diese Eigenschaften: 1. Sie/er hat ein echtes und ehrliches Interesse an den Kindern und deren Meinungen, das heisst, hört auf die Kinder, nimmt sie ernst und redet so, dass es die Kinder verstehen.
2. Sie/er denkt grossräumig und sieht Zusammenhänge, das heisst, er setzt sich ein für Randgruppen (Alte, Kinder, Behinderte, Ausländer), die Natur und eine lebensfreundliche Umwelt.
3. Sie/er zeichnet sich durch ‚innere und äussere Farbe‘ aus, das heisst, er hat Sinn für Humor.
4. Sie/er hält seine Versprechen.
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